Die Achtelfinalspiele haben mehrere Anwärter hinter sich gelassen, und nun bereitet sich die Copa Libertadores 2026 auf eine Reihe von Hochspannungsduellen vor. Vier brasilianische, zwei argentinische und zwei ecuadorianische Teams sind die Protagonisten dieser Runde, die in den Wochen des 9. und 16. September ausgetragen wird.
Die Viertelfinal-Paarungen
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Die Auslosung ergab Begegnungen, die starke Emotionen und mögliche Stilkonflikte versprechen:
- Estudiantes de La Plata gegen Corinthians
- Independiente del Valle gegen Flamengo
- Liga de Quito gegen Palmeiras
- Platense gegen Fluminense
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Es ist wichtig zu beachten, dass sich laut Turnierbaum Flamengo und Palmeiras, zwei der großen Favoriten, erst in einem möglichen Finale treffen könnten, was ihren jeweiligen Wegen eine besondere Attraktivität verleiht.
Die Hinspiele finden zwischen dem 8. und 10. September statt. Fluminense empfängt Platense am 8. September, Palmeiras trifft auf LDU und Estudiantes auf Corinthians am 9. September, und schließlich trifft Independiente del Valle am 10. September auf Flamengo. Die Rückspiele werden zwischen dem 15. und 17. September ausgetragen.
Die Favoriten und ihre Spielstile
Flamengo: Ballbesitz als Flagge
Der 'Mengão' erreicht diese Phase mit einem Spielstil, der auf Ballbesitz und effektivem Aufbau von hinten basiert. Unter der technischen Leitung, die Filipe Luís 2025 zugeschrieben wird, zeichnet sich das Team durch hohen Druck aus, um den Ball schnell zurückzugewinnen und Eins-gegen-Eins-Situationen mit seinen Flügelspielern auszunutzen. Ihr taktischer Ansatz wird als mobil und fließend beschrieben, wobei individuelle Brillanz und Interaktionen zwischen ihren talentierten Spielern gesucht werden. Im Duell gegen Independiente del Valle wird die Höhenlage von Quito eine bedeutende Herausforderung darstellen und eine intelligente Strategie erfordern, um das Tempo und die Manndeckung zu steuern, ohne sich zu verausgaben.
Palmeiras: Vertikalität und taktische Anpassung
Abel Ferreiras 'Verdão', bekannt für seine taktische Brillanz und Anpassungsfähigkeit, präsentiert im Vergleich zu anderen Großen einen robusteren und weniger ausgefeilten Stil in der Offensivstruktur. Es ist keine Mannschaft, die ihr Spiel auf übermäßigen Ballbesitz stützt, sondern sie bevorzugt einen vertikalen Ansatz und greift den Strafraum mit hoher Geschwindigkeit an. Die Flügelspieler von Palmeiras ziehen sich in Ballbesitzphasen oft zurück, um Platz für die Außenverteidiger zu schaffen, und konzentrieren sich darauf, zweite Bälle zu gewinnen. Ihre Fähigkeit, die Strategie je nach Gegner anzupassen, war entscheidend für ihre jüngsten Erfolge.
Fluminense: Diniz' 'Relationismus'
Das Team von Fernando Diniz zeichnet sich durch eine ballbesitzorientierte Spielphilosophie und fließende Offensivbewegungen aus, bekannt als 'Relationismus'. Fluminense baut das Spiel von hinten auf, versucht numerische Vorteile zu schaffen und Räume mit komplexen Passfolgen und dynamischen Rotationen zu nutzen. Ihr Pressing ist intensiv, und sie verfügen über explosive und schnelle Flügelspieler, die in Eins-gegen-Eins-Situationen den Unterschied ausmachen können. Germán Cano ist ein entscheidendes Element im Angriff und zeichnet sich durch seine Torjägerqualitäten aus.
Andere Anwärter: Bedrohungen auf dem Weg
Independiente del Valle, ein ecuadorianisches Team, das sich in den letzten Jahren als formidabler Gegner erwiesen hat, wird versuchen, gegen Flamengo eine Überraschung zu landen. Liga de Quito, ein weiterer ecuadorianischer Vertreter, trifft auf den mächtigen Palmeiras. Unterdessen werden Estudiantes de La Plata und Corinthians einen südamerikanischen Klassiker bestreiten, während Platense, das andere argentinische Team, im Spiel gegen Fluminense auf eine Herausforderung stößt, die die Prognosen auf den Kopf stellen könnte.
Die Copa Libertadores 2026 verspricht einen ereignisreichen September, in dem jedes taktische Detail, jede Einzelaktion und die mentale Stärke der Teams entscheidend sein werden, um die begehrten Halbfinals zu erreichen und dem Traum vom Gewinn des kontinentalen Pokals näher zu kommen. Der Weg zum Ruhm ist offener denn je.