Auswirkungen in Portugal: Roberto Martínez auf dem Weg zu Al-Nassr nach der WM 2026? Der FPF sucht bereits einen Nachfolger
Während die portugiesische Nationalmannschaft in die WM 2026 eingebunden ist, verdichten sich die Gerüchte über einen Wechsel von Roberto Martínez zu Al-Nassr, was den Portugiesischen Fußballverband zwingt, mögliche Nachfolger für die Trainerbank zu prüfen.
Foto: Omar Ramadan / Unsplash (https://unsplash.com/@omarvellous14)
Der portugiesische Fußball erlebt Tage hoher Anspannung. Während die lusitanische Mannschaft um den Einzug in die WM 2026 kämpft, ist die Zukunft ihres Trainers Roberto Martínez zu einem brodelnden Spekulationsherd geworden. Berichte deuten auf einen möglichen Wechsel zu Al-Nassr in Saudi-Arabien hin, was den Portugiesischen Fußballverband (FPF) dazu veranlasst hat, bereits eine Liste von Kandidaten für eine eventuelle Nachfolge zu erstellen.
Der Lockruf Saudi-Arabiens
Die Gespräche zwischen Roberto Martínez und Al-Nassr sind nicht neu; tatsächlich sollen sie laut verschiedenen Medienberichten bereits vor Beginn der WM 2026 begonnen haben. Der spanische Trainer, dessen Vertrag mit Portugal Ende Juli 2026 ausläuft, befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen, um der nächste Trainer des saudischen Vereins zu werden, was eine Wiedervereinigung mit Superstar Cristiano Ronaldo auf Vereinsebene bedeuten würde. Derzeit führt Martínez Portugal bei der WM 2026 an, einem Turnier, das für die Mannschaft nicht ohne Turbulenzen begonnen hat, mit einem 1:1-Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo bei ihrem Debüt, das die Debatte über sein Management angeheizt hat. Dieser Wechsel nach Saudi-Arabien würde eine bedeutende Wendung in Martínez' Karriere darstellen, der die letzte Dekade im Nationalmannschaftsfußball mit Belgien und nun Portugal verbracht hat.
Ein auslaufender Vertrag und eine bevorstehende Entscheidung

Foto: Franco Monsalvo / Pexels (https://www.pexels.com/photo/soccer-coach-leading-outdoor-training-session-32205613/)
Roberto Martínez' Vertrag mit dem FPF endet nach Abschluss der WM 2026. Das bedeutet, dass seine Weiterbeschäftigung unabhängig von Portugals Leistung im Turnier nicht garantiert ist. Martínez selbst hat wiederholt betont, dass sein Fokus voll und ganz auf der Weltmeisterschaft liegt, aber die Informationen über seine Zukunft reißen nicht ab. Die Möglichkeit, dass Al-Nassr, ein Verein mit großen Ambitionen und Ressourcen, ihm ein langfristiges Projekt und die Gelegenheit bietet, wieder mit Cristiano Ronaldo zusammenzuarbeiten, ist eine unbestreitbare Anziehungskraft. Sollte es dazu kommen, würde Martínez Jorge Jesus auf der Bank von Al-Nassr ablösen.
Der FPF wird aktiv: Wer übernimmt das Ruder?
Angesichts der drohenden Möglichkeit von Martínez' Abgang hat der Portugiesische Fußballverband keine Zeit verloren. Man bereitet sich bereits auf die Zeit nach Martínez vor und hat eine Liste von Kandidaten zusammengestellt, die die Führung der Nationalmannschaft übernehmen könnten. Unter den Namen, die für die lusitanische Trainerbank stark gehandelt werden, finden sich renommierte portugiesische Trainer mit umfangreicher Erfahrung und Erfolgen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene:
- Jorge Jesus: Kurioserweise wurde der aktuelle Trainer von Al-Nassr als einer der Hauptkandidaten für die Nachfolge von Martínez in Portugal genannt. Seine erfolgreiche Karriere bei Vereinen wie Benfica und Flamengo mit zahlreichen Titeln macht ihn zu einer sehr attraktiven Option für den FPF.
- Abel Ferreira: Bekannt für seine erfolgreiche Zeit bei Palmeiras in Brasilien, wo er mehrere Copa Libertadores-Titel gewonnen hat, ist er ein weiteres Profil, das vom Verband in Betracht gezogen wird.
- Sérgio Conceição: Mit einem soliden Ruf, den er sich beim FC Porto erworben hat, wo er die Dominanz von Benfica in der portugiesischen Liga gebrochen hat, steht er ebenfalls auf der Shortlist möglicher Nachfolger.
- José Mourinho: Obwohl ihn aktuelle Informationen (vom Februar 2026) zu Benfica führen, war sein Name schon immer mit der Nationalmannschaft verbunden, und er hat in der Vergangenheit seinen Wunsch geäußert, Portugal bei einer Welt- oder Europameisterschaft zu trainieren.
Szenario hoher Spannung
Die aktuelle Situation schafft ein Szenario hoher Unsicherheit, aber auch eine Chance für den portugiesischen Fußball. Der FPF strebt einen reibungslosen Übergang auf einer Schlüsselposition an, insbesondere angesichts einer Generation von Talenten, die Höchstleistungen erfordert. Der bevorstehende Abschluss der WM 2026 und die mögliche Entscheidung von Roberto Martínez werden den Beginn einer neuen Ära für die portugiesische Nationalmannschaft markieren, die sehr bald einen neuen Anführer auf ihrer Trainerbank sehen könnte.