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„Nicht auf dem Niveau“: Antonio Mohamed löst Schiedsrichter-Debatte in der Liga MX nach Unentschieden zwischen Toluca und Cruz Azul aus

Antonio Mohamed, Trainer von Toluca, hielt sich nach dem packenden 3:3 gegen Cruz Azul nicht zurück und kritisierte die Leistung der Schiedsrichterin Katia Itzel García scharf, wobei er ihre Eignung für Spiele mit hoher Anforderung in Frage stellte. Seine Worte haben erneut

„Nicht auf dem Niveau“: Antonio Mohamed löst Schiedsrichter-Debatte in der Liga MX nach Unentschieden zwischen Toluca und Cruz Azul aus

Foto: Jeffrey F Lin / Unsplash (https://unsplash.com/@jeffreyflin)

Der 10. Spieltag der Apertura 2026 der Liga MX wird von einem intensiven 3:3-Unentschieden zwischen Toluca und Cruz Azul geprägt sein, doch über das Spektakel auf dem Spielfeld hinaus haben die Aussagen von Trainer Antonio Mohamed eine neue Kontroverse um die Schiedsrichterei ausgelöst. Nach der mitreißenden Begegnung am 27. September 2026 richtete der argentinische Stratege, bekannt als „El Turco“, seine Kritik direkt an die Hauptschiedsrichterin Katia Itzel García.

„El Turcos“ Ausbruch

Redaktionelles Bild

Foto: Jeffrey F Lin / Unsplash (https://unsplash.com/@jeffreyflin)

Mit der noch immer spürbaren Frustration über das Unentschieden zögerte Mohamed nicht, seine tiefe Unzufriedenheit mit der Schiedsrichterleistung auszudrücken. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte er unumwunden: „Sie ist dem Spiel nicht gewachsen. Man gibt ihr Chancen, aber sie lernt nicht“, erklärte er. Der Trainer der Diablos Rojos ging sogar noch weiter und meinte: „Wenn ein normaler Schiedsrichter da gewesen wäre, hätten wir das Spiel gewonnen.“

„El Turcos“ Worte zielten speziell auf zwei Schlüsselmomente ab, die seiner Meinung nach falsch beurteilt wurden und das Ergebnis direkt beeinflussten. Er hob eine mögliche Rote Karte für Cruz Azul-Spieler Gonzalo Piovi wegen eines Tritts gegen Paulinho hervor, sowie einen Vorfall, bei dem Willer Ditta, ebenfalls von La Máquina, Kontakt mit einem Schiedsrichterassistenten hatte. Für Mohamed hätten beide Aktionen strengere Sanktionen verdient, die García nicht verhängt habe.

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Foto: BOOM 💥 Photography / Pexels (https://www.pexels.com/photo/person-holding-red-card-12659337/)

Entfachte Debatte und Auswirkungen

Mohameds Aussagen hallten sofort in der mexikanischen Fußballszene wider und entfachten die ewige Debatte über die Qualität des Schiedsrichterwesens in der Liga MX neu. Die Figur von Katia Itzel García, die eine der vielversprechendsten Schiedsrichterinnen im nationalen und internationalen Fußball war, geriet erneut ins Kreuzfeuer.

Obwohl Mohamed klarstellte, dass sich seine Kritik nicht auf das Geschlecht der Schiedsrichterin, sondern auf ihre Leistung bezog, löste der Vorfall breitere Diskussionen über den Druck aus, dem Schiedsrichter und insbesondere Frauen in hochkarätigen Rollen in einem überwiegend männlichen Sport ausgesetzt sind.

Die Folgen für die Beteiligten ließen nicht lange auf sich warten. Die Schiedsrichterkommission des mexikanischen Fußballverbandes hat die Leistung von Katia Itzel García überprüft. Es wird erwartet, dass die Schiedsrichterin eine „starke Rüge“ erhält, da sie das Spiel nicht gut leitete und vor allem wichtige Vorfälle im Schiedsrichterbericht möglicherweise nicht gemeldet hat, was jegliche Maßnahmen der Disziplinarkommission erschwerte.

Im Gegensatz dazu erhielten Antonio Mohamed und Toluca lediglich eine Verwarnung von der Disziplinarkommission und entgingen so einer finanziellen oder sportlichen Strafe, da ihre Aussagen, wenn auch scharf, keine größere Bestrafung rechtfertigten.

Mohameds Zukunft bei Toluca

Die Kontroverse führte, wie im Fußball üblich, zu Spekulationen über Mohameds Verbleib auf der Trainerbank von Toluca. Trotz des Aufruhrs scheint die Position von „El Turco“ bei den Diablos Rojos jedoch fest zu sein. Der Trainer hat mehrfach sein Engagement für den Verein bekräftigt, mit dem er einen Vertrag bis Juni 2027 hat und bei dem er in weniger als zwei Jahren eine erfolgreiche Bilanz mit mehreren Titeln vorweisen kann.

Obwohl Mohamed seinen Wunsch geäußert hat, irgendwann nach Argentinien zurückzukehren, und in der Vergangenheit sogar mit Cruz Azul in Verbindung gebracht wurde, deuten seine jüngsten Aussagen darauf hin, dass ein möglicher Abschied von Toluca eher einer Pause oder der Suche nach einer neuen Herausforderung in seinem Heimatland auf lange Sicht dienen würde und nicht die direkte Folge solcher Schiedsrichterkontroversen wäre. Vorerst konzentriert sich „El Turco“ auf die Ziele des Scarlet-Teams, einschließlich der Teilnahme an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.